Sonett

Im Dunkel der Poet allein,

Erdichtet sich die eigne Welt.

Den freien Geist nichts länger hält,

Er wirkt der Schöpfung hellen Schein.

 

Doch eines muss stets bei ihm sein,

Damit das Werk dann auch gefällt:

Der Muse Kuss, der ihn erhellt.

IHN lässt er in sein Herz hinein.

 

Die Kunst das herrlich' Paar vereint

Und im Gedicht sind sie vermählt.

Ihr Glück ist endlos - ungezählt.

 

Golden hell die Liebe scheint.

Poet und Muse, was ein Paar!

Allein jedoch wär's sonderbar.

10.04.2014